Eine Gruppe venezolanischer Offiziere weigert sich, die neue Amtszeit des sozialistischen Präsidenten Nicholas Maduro anzuerkennen und kündigt die Gefolgschaft auf.
In einem Video kündigten die Soldaten an, stattdessen den Parlamentspräsidenten Juan Guaidó als Interimspräsidenten anzuerkennen [siehe Bericht »Panas en Colombia«, siehe Video »NTN24«].
Der Sprecher der Armeeoffiziere sagte in diesem Video:
»Wir erkennen Nicolás Maduro nicht als Präsidenten von Venezuela und nicht als Oberbefehlshaber der Streitkräfte an. Darüber hinaus weisen wir die Internationale Gemeinschaft auf die Usurpation der Präsidentschaft der Republik hin.«
Die Gruppe forderte alle Soldaten der Streitkräfte auf, sich nicht der illegalen Präsidentschaft Maduros zu unterwerfen, sondern stattdessen Recht und Ordnung und die Gültigkeit der Verfassung wieder herzustellen.
Unterdessen hat die venezonalische Nationalversammlung ihre Opposition gegen Nicolás Maduro bekräftigt.
Parlamentspräsident Juan Guaidó hat zum offenen Widerstand gegen Maduro aufgerufen [siehe Bericht »Euronews«]. Er stellt sich als Interimspräsident zur Verfügung und will Neuwahlen ausrufen.
Auf einer Kundgebung sagte er:
»Wir sind vereint. Wir sind auf der Straße. Wir haben die internationale Gemeinschaft hinter uns. Wen erkennt die internationale Gemeinschaft an? Die einzige legitime Institution, die Entscheidungsbefugnis hat und diese auch übernehmen wird. Darauf können Sie sich verlassen.« [Siehe Bericht »Euronews«].
Die Chancen für einen solchen Machtwechsel stehen nicht schlecht. Es wird vermutet, dass die US-Regierung von Donald Trump zu den ersten gehören könnte, die Juan Gauidó offiziell anerkennen könnten. Und wenn die USA sich für einen Regime-Change entschieden haben, kommt dieser meist auch.


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