Auf Druck der USA wurde der UNO-Sicherheitsrat einberufen. Auf diesem Wege soll eine UNO-Resolution gegen das Regime von Nicolas Maduro in Venezuela auf den Weg gebracht werden [siehe Berichte »n-tv«, »Handelsblatt«]. Sie soll helfen, die Hilfslieferungen nach Venezuela durchzusetzen, die Maduro nicht über die Grenze ins Land lässt. Nach Möglichkeit solle noch diese Woche darüber abgestimmt werden.
In Venezuela hält die Versorgungskrise weiter an. Mittlerweile sind mehr als drei Millionen Venezolaner außer Landes geflüchtet. Internationale Pressevertreter werfen Maduro vor, die Not der Bevölkerung zu ignorieren [siehe Bericht »FAZ«].
Es wird davon ausgegangen, dass Russland eine UNO-Resolution gegen Venezuela mit einem Veto blockieren könnte. Die Russische Förderation wirft Washington vor, sich unverhältnismäßig in Venezuela einzumischen. In Venezuela gibt es große Erdölvorkommen. Die USA und Venezuela haben seit über 80 Jahren Handelsbeziehungen, die vor allem rund um das Erdöl kreisen.
Doch die Vorwürfe gegen das Regime von Nicolas Maduro wiegen schwer. Oppositionelle werden verfolgt und teilweise ermordet. Zahlreiche Regierungen insbesondere Lateinamerikas unterstützen die Forderung der venezolanischen Opposition unter Juan Guaidò nach Neuwahlen. Maduro lehnt Neuwahlen ab.


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