Republikaner und Demokraten haben völlig unterschiedliche Wählergruppen

USA_ Die Minderheiten-Strategie der Demokraten

Die Demokraten werden zunehmend zur Partei der sogenannten Minderheiten, die Republikaner zunehmend zur Partei der europäisch-stämmigen weißen Amerikaner. Das zeigte sich sowohl bei den Präsidentschaftswahlen als auch bei den Kongress-Wahlen.

Die Demokraten und die linksliberalen US-Mainstream-Medien feiern den Erfolg der Frauen bei den US-Kongress-Wahlen. Besonders das Einrücken zweier Musliminnen wird als »Erfolg« gefeiert. Ilhan Omar (37) und Rashida Talib (42) gelten als neue Vorzeige-Politikerinnen, trotz ihrer betont Israel-kritischen Haltungen.

Wie auch bei den Präsidenten-Wahlen, so setzten die US-Demokraten bei ihrem Wahlkampf um den Kongress auf die vielen Gesellschaftsgruppen, die medial als Minderheiten inszeniert werden und den Status von »Unterdrückten« für sich reklamieren. Das sind viele: Frauen, die LGBTQ-Community (»Lesbian-Gay-Bisexual-Transgender-Queer«), US-Bürger nicht-europäischer Abstammung (»POC« = »People of Color« = »Farbige«) wie »Hispanics«, »Blacks«, »Asian« und »Native Americans«.

Ausgenommen sind weiße, heteronormative Männer europäischer Abstammung. Sie sind das neue Feindbild.

Die Nachuntersuchungen der US-Präsidentschaftswahlen von 2016 haben gezeigt: Würden nur die sogenannten Minderheiten wählen, hätten die Demokraten haushoch gewonnen. Würden nur weiße Männer wählen, hätten die Republikaner nahezu sämtliche Wahlmänner gestellt.

Die US-Demokraten haben das schon lange erkannt und entsprechend für sich eine Wahlstrategie entwickelt, indem sie sich einerseits zur Fürsprecherin der »Minorities« und »Oppressed« erklären und andererseits die Zahl derer durch Migration erhöhen. Hispanics beispielsweise wählen mehrheitlich Demokraten. Je mehr Hispanics zum Beispiel nach Kalifornien und Texas kommen, desto größer wird die dortige Wählerschaft für die Demokraten.

Der ehemalige Vize-Präsident Joe Biden hatte es in seiner berühmten Rede zur Migration deutlich gesagt, dass es gut sei, wenn ein »unendlicher Strom« nicht-weißer Migranten in die USA immigrieren.

Die linksliberalen Mainstream-Medien greifen diese Tendenz auf. Sie feiern die Multikulti-Gesellschaft und die Migration wie einen Event. Kritiker werden mit dem Vorwurf von »Hate Speech« konfrontiert.

Damit wird die Tendenz für die Zukunft klar: Die Demokraten werden zunehmend zur Partei der sogenannten Minderheiten, die Republikaner zunehmend zur Partei der europäisch-stämmigen weißen Amerikaner.

Sven von Storch

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