US-Geheimdienste und israelische Geheimdienste widersprechen sich

US-Geheimdienste_ Iran sei von Atombombe noch weit entfernt

Stimmt die Behauptung der israelischen Regierung nicht, dass der Iran kurz vor einer Atombombe steht? Ausgerechnet aus den USA kommen nun kritische Töne. Trump widerspricht allerdings Tulsi Gabbard.

Nach Einschätzung US-amerikanischer Geheimdienste und Aussagen von der Geheimdienst-Chefin Tulsi Gabbard sei der Iran doch noch sehr viel weiter von der Herstellung einer Atombombe entfernt, als es die israelische Regierung behaupte [siehe Bericht »n-tv« unter Berufung auf CNN].

Das sagte Gabbard bereits im März. Doch Trump hat ihr widersprochen [siehe Video CNN].

Unbestritten sei allerdings, dass der Iran Uran anreichere.

Die Atomanlagen des Iran liegen sehr weit unter der Erde im Gebirge. Um diese zu zerstören, brauche es bestimmte Bomben, die nur von bestimmten US-amerikanischen Bombern abgeworfen werden können, heißt es.

Die Trump-Administration sieht aber derzeit keinen Anlass, selbst aktiv zu werden und die benötigten Bomber einzusetzen.

Es herrschen also widersprüchliche Angaben und Informationen darüber, wie weit der Iran mit der Atombombe wirklich vorangeschritten ist und wie dringlich die Ausschaltung dieser Anlagen mittels spezieller Bomben ist.

Sven von Storch

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