Die Spannungen zwischen der kommunistischen Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten von Amerika nehmen zu. Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping hat bereits angedroht, notfalls militärisch die Einigung der Inselrepublik Taiwan mit dem Mutterland zu vollenden.
Weitere Konfliktpotenziale sind die Unterdrückung der Uighuren in Xingjiang, die Spannungen zwischen Nord- und Südkorea, die Ansprüche Chinas auf Inseln im Südchinesischen Meer, die Zunahme des chinesischen Einflusses im Iran, die wachsende Schuldabhängigkeit vieler Staaten der Dritten Welt von China sowie die beiderseitige Aufrüsten der USA und ihrer Verbündeten im Pazifik einerseits und den Chinesen andererseits. Zu alledem kommen noch die wirtschaftlichen Konflikte, die Verletzung von Patent- und Urheberrechten aus China, die Spionage, die geo-strategischen Gegensätze in Eurasien und Chinas Zusammenwachsen mit Russland.
Der US-Außenminister Antony Blinken beklagt ein zunehmend aggressives Verhalten Rot-Chinas und warnt davor, dass ein militärischer Konflikt möglich sei [siehe Bericht »ZEIT«].
Allerdings hält er diesen Konflikt noch für vermeidbar, wenn beide Seiten aufeinander zugingen. Dieses Spiel aus Zuckerbrot und Peitsche war von Donald Trump eingeführt worden und wird nun von der Administration Joe Bidens fortgeführt.


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