Ukraine hat zu wenig Männer für die Front: Jetzt sollen die Jungen ran

US-Administration drängt Ukraine, bereits junge Männer ab 18 zu verpflichten

Die Biden-Administration kritisiert, dass die Ukraine derzeit nicht genügend Soldaten mobilisiert oder ausbildet, um ihre Verluste auf dem Schlachtfeld zu ersetzen, um mit dem wachsenden Militär Russlands Schritt zu halten.

Die Ukraine leidet unter hohen Verlusten an der Front. Es müssen immer mehr Männer zwangsrekrutiert werden, um die Verluste auszugleichen.

Nun fordert die (noch amtierende) US-Regierung, die Ukraine solle das Alter für die Verpflichtung zum Kriegsdienst von 25 Jahren auf 18 Jahren senken [siehe Bericht »Welt«]. Die Ukraine hatte bereits zuvor das Alter für die Dienstverpflichtung von 29 Jahren auf 25 Jahren gesenkt. Weiter wollte man nicht gehen, um jungen Männer zu erlauben, zuvor ihre Ausbildung oder ihr Studium zu beenden. Denn wer überlebt, wird anschließend in der ukrainischen Wirtschaft gebraucht.

Der Biden-Administration reicht das nicht. Wie die »Welt« berichtete, erklärte ein hochrangiger US-Regierungsbeamter gegenüber der Nachrichtenagentur AFP: »Die einfache Wahrheit ist, dass die Ukraine derzeit nicht genügend Soldaten mobilisiert oder ausbildet, um ihre Verluste auf dem Schlachtfeld zu ersetzen und gleichzeitig mit Russlands wachsendem Militär Schritt zu halten.«

Dies steht im Zusammenhang mit den noch ausstehenden Waffenlieferungen, die vor der Amtsübergabe von Biden an Trump an die Ukraine geliefert werden sollen. Um mehr Waffen zu bedienen, braucht man mehr Personal. Man sieht: Die USA verteidigen die Ukraine bis zum letzten Ukrainer.

Sven von Storch

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