Dabei hat sie die Atom-Ausstiegspolitik von Merkel mitgetragen

Ursula von der Leyen lobt plötzlich die Kernkraft

Ursula von der Leyen singt in Brüssel die Hymne auf die Kernkraft als saubere Energie. Die Ampel-Regierung in Berlin bleibt dem Kernenergie-Gipfel in Brüssel fern.

Es ist unglaublich. In Brüssel treffen sich die europäischen Nationen, um den Ausbau der Kernenergie zu diskutieren.

Vorne mit dabei: Ursula von der Leyen (CDU). Sie erklärte als Rednerin:

»I'm here because I believe that in countries that are open to technology, nuclear technologies can play an important role in the transition to clean energy.« [»Ich bin hier, weil ich glaube, dass Nukleartechnologien in technologieoffenen Ländern eine wichtige Rolle beim Übergang zu sauberer Energie spielen können.«]

Als Ministerin der Merkel-Regierung hatte sie die CDU/CSU-Entscheidung zum Atomausstieg mitgetragen.

Bei der enorm wichtigen Konferenz in Brüssel fehlt ein wichtiges Land: Deutschland.

Die Ampel hält ihren deutschen Sonderweg für richtig, den Weg aller anderen für falsch.

Die Aussage von Ursula von der Leyen ist noch in anderer Hinsicht verräterisch. Sie spricht von »technologieoffenen Ländern«. Deutschland gehört offensichtlich nicht dazu.

Von der Leyens Aussagen wären korrekt und gut gemeint, wenn nicht die Vergangenheit der Union dem widerspräche.

Die einzige Partei, die von Anfang an immer für die Fortsetzung der Kernkraft eintrat, ist die AfD.

Eine bürgerlich-freiheitliche schwarz-blaue Koalition wäre die beste Garantie für eine vernünftige und technologieoffene Energiepolitik. Allein die Brandmauer muss endlich fallen.

Sven von Storch

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