Die Energiewende mit dem gleichzeitigen Ausstieg aus Kohle und Kernenergie in Kombination mit der Verkehrswende, die Millionen E-Autos auf die Straße bringen soll, hat schon jetzt Deutschland in die Energieknappheit geführt.
Die weltweite Energiekrise hat die Preise zusätzlich nach oben schnellen lassen. Nun kommen noch die Russland-Sanktionen und der Ausstieg aus dem Nord-Stream-2-Projekt hinzu. Wenn die Lieferung von Erdöl und Erdgas aus Russland völlig wegbricht, steht Deutschland vor dem Energie-Kollaps. Ein landesweiter Blackout könnte die Folge sein.
Und wie reagiert die EU-Kommission? Die EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen ruft die Wirtschaft und die Bürger zum Energiesparen auf. So könne man das Klima schützen und Deutschland von der Energiezufuhr aus Russland unabhängiger machen. Das ist die Logik der EU.
Die Realität ist: Millionen Bürger leiden unter den gestiegenen Kosten, die Wirtschaft droht mit der Verlegung von Arbeitsplätzen und der Industrieproduktion ins Ausland.
Ursula von der Leyen meint, ein Blackout sei zunächst auszuschließen, weil man Vorräte an LNG (Flüssiggas) eingekauft habe. Damit käme man zumindest durch diesen Winter.
Das LNG kommt übrigens in der Regel aus den USA und Katar und ist teurer als das Erdgas, das durch die Pipelines aus Russland geführt wird.


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