Wie »Spiegel-Online« berichtete, hat sich der Staat längst von externen Beratern abhängig gemacht. Rund drei Milliarden Euro Steuergeld werden jährlich für Unternehmensberater, Consultingfirmen und externe Sachverständige ausgegeben. Diese Schätzung stammt von Dietmar Fink, Professor für Unternehmensberatung und -entwicklung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.
Unter den Beratern der Regierung und Verwaltung sind auch bedeutende Unternehmensberatungen wie McKinsey und Roland Berger. Eingesetzt werden die Unternehmensberater in allen möglichen Belangen, von der Verkehrspolitik bis hin zur Asylpolitik und Verwaltung der Migration.
Mittlerweile sehen selbst ehemalige Berater die Entwicklung kritisch. Der Staat mache sich immer mehr von externen Leistungen und Beratungen abhängig, anstatt auf das Knowhow der einen Mitarbeiter aufzubauen. Externe Berater haben oft nicht die Detailkenntnisse über interne Vorgänge. Ein Problem ist, dass die Verwaltung kaputtgespart wurde. Viele Beraterfirmen würden den steigenden Bedarf ausnutzen. Zahlen muss der der Steuerzahler.


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