Die CDU/CSU kommt aus ihrem Tief nicht heraus. Annegret Kramp-Karrenbauer hat nicht die Popularität und politische Weitsichtigkeit, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. In aktuellen Umfragen (RTL/n-tv-Trendbarometer) liegen die Grünen mit 27 Prozent schon wieder vor der CDU, die auf ein historisches Umfragetief von 24 Prozent abgerutscht ist. Noch brisanter: Laut Umfrage können sich mehr Deutschen einen Grünen-Politiker wie Robert Habeck als Kanzler einstellen als eine Annegret Kramp-Karrenbauer [siehe Berichte »Welt-Online«, »FAZ«].
Robert Habeck würde Annegret Kramp-Karrenbauer mit 34 zu 21 Prozent besiegen. Auch gegen Scholz liegt der Grünen-Chef in der Wählergunst vorne – mit 28 zu 23 Prozent. SPD und AfD kommen nach den jüngsten Umfragen beide auf 12 Prozent. Linke und FDP kommen beide auf jeweils acht Prozent.
Union und SPD teilen sich nun das Schicksal, bei Umfragewerten historische Tiefstwerte zu erhalten. Ein deutlicheres Zeichen für den Abgesang der klassischen großen Volksparteien kann man sich gar nicht vorstellen.


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