Während Deutschland sich vom russischen Erdgas abkoppelt und die Ampel-Regierung achselzuckend die Sprengung der Nord-Stream-Pipeline hinnimmt, setzt Viktor Orban in Ungarn weiterhin auf Erdgas-Lieferungen aus Russland [siehe Bericht »Tagesschau«].
Dazu haben Budapest und Moskau nun ein neue Verträge zum Energieabkommen unterzeichnet. Man wolle die Kooperation vertiefen. Ungarns Außenminister Peter Szijjarto erklärte disbzeüglich in Moskau, Gazprom zusätzliches Gas über die in einem langfristigen Abkommen vereinbarten Mengen hinaus liefern könne. Gleichzeitig warnte die Regierung von Viktor Orban die EU vor Einmischung in diese Fragen der Souveränität des Landes.
Russlands Einnahmen durch das Gasgeschäft sind trotz der Sanktionen gestiegen. Der IWF rechnet wieder mit einem deutlichen Wirtschaftswachstum des Landes, während es 2022 leicht gesunken war.


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