Orbán und Morawiecki wollen EU-Asyl-Deal kippen

Ungarn und Polen fordern Abkehr vom EU-Asyl-Kompromiss

Die Regierungschefs von Polen und Ungarn wollen den EU-Asyl-Kompromiss noch kippen.

Die Regierungschefs von Ungarn und Polen, Orbán und Morawiecki, wehren sich gegen die Passagen und Abschnitte der EU-Vereinbarung des EU-Gipfels, welche die Migration regeln [siehe Bericht »Welt«].

Wenn es nach dem EU-Deal geht, sollen Migranten nach einem bestimmten Schlüssel in Europa verteilt werden. Länder, die sich nicht daran beteiligen, sollen Ausgleichszahlungen leisten. Polen und Ungarn votierten dagegen, wurden aber von den anderen Ländern überstimmt.

Deutschland wird am Ende wieder das Land sein, das am Ende wohl besonders viel bezahlen muss. Doch die Ampel-Regierung votiert für den Kompromiss. 

Sven von Storch

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