Vertrauen der Deutschen in den Staat auf einem Tiefpunkt

Umfrage_ Nur noch 29% der Bürger halten den Staat für handlungsfähig

Eine Umfrage im Auftrag des Deutschen Beamtenbundes (DBB) ergibt, dass das Vertrauen der Bürger in den Staat und die Regierung massiv gefallen ist. Viele halten das aktuelle System nicht mehr für handlungsfähig.

Das Vertrauen in Staat, Politik und Regierung ist auf einem Tiefpunkt angelangt. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa im Auftrag des Deutschen Beamtenbundes (DBB) ergibt, dass das Vertrauen der Bürger in den Staat und die Regierung massiv gefallen ist. Viele halten das aktuelle System nicht mehr für handlungsfähig [siehe Bericht »Junge Freiheit«].

In Zahlen ausgedrückt: Nur noch 29 Prozent glauben, dass der Staat noch in der Lage sei, seine Aufgaben zu erfüllen. 2020 waren es noch 56 Prozent.

Vertreter des Deutschen Beamtenbundes sind besorgt. »Das Kind sei in den Brunnen gefallen«, heißt es nach Aussagen eines Sprechers des DBB. Man befürchtet, dass der öffentliche Dienst in Krisenzeiten der Lage nicht mehr gewachsen sein und seine Aufgaben nicht mehr wahrnehmen könnte. 

Sven von Storch

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