Eine Umfrage nach der anderen sieht die Grünen auf dem Umfrage-Hoch. Und Annalena-Baerbock lässt die anderen Kandidaten wie Armin Laschet oder Olaf Scholz weiter hinter sich.
Der aktuelle Trubel rund um die Grünen nimmt teilweise absurde Ausmaße an. So vermutet der Wahlforscher Matthias Jung für die Grünen ein Wähler-Potential von 60 Prozent [siehe Bericht »n-tv«].
Besonders im bürgerlichen Spektrum würden die Grünen nach Wählern wildern. Das ist natürlich besonders deshalb möglich geworden, weil gerade die bürgerlichen Medien ebenfalls auf den Annalena-Zug aufgesprungen sind.
Die Eliten sind sowieso für Annalena Baerbock als Kanzlerin. Das haben sie reihenweise bekundet. Sogar die EZB-Chefin Christine Lagarde outete sich als Baerbock-Fan.
Doch geht es wirklich darum, dass die Grünen-Jubler einen Politikwechsel herbeisehnen? Oder ist es nicht eher so, dass die Baerbock-Grünen am ehesten eine Fortsetzung der Merkel-Politik garantieren würden?
Wer sich das Programm der Grünen anschaut, kommt nicht umhin, zu bemerken, dass die Grünen das umsetzen wollen, was Merkel angestrebt, die CDU aber nicht voll umgesetzt hat. Klar ist: Es wird eine radikale Klima-Politik und EU-Politik geben. Auch die Vorstellungen zur Migrationspolitik sind zwischen Merkel und den Grünen sehr ähnlich.
Am Ende droht uns ein düsteres Szenario: Annalena Baebock könnte die neue Angela Merkel werden.


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