Die Bürger wollen ihr Bargeld behalten. An der unter der Federführung von Beatrix von Storch initiierten Kampagne »Bargeld erhalten!« auf der Plattform Abgeordneten-Check haben sich tausende Bürger beteiligt: Fast 700.000 Petitionen sind an die Politiker verschickt worden.
Eine kürzlich von der EU in Auftrag gegebene Studie hat gezeigt, dass sich fast 95 Prozent der Befragten gegen eine Einschränkung der Bargeldnutzung aussprechen. Um die 30.000 Bürger sind im Zuge dieser Studie befragt worden.
Überall regt sich in Europa Widerstand gegen die voranschreitende Abschaffung des Bargeldes. Die Bürger begreifen nur zu gut, was diese Entwicklung bedeutet: Eine lückenlose Kontrolle des Zahlungsverkehrs und der Bürger. Das ist der Weg zum Überwachungsstaat.
Die Zeit drängt: In immer mehr Staaten ist der Zahlungsverkehr mit Bargeld schon weit eingeschränkt. Barabhebungen an Geldautomaten sind ohnehin strikt limitiert. In Schweden und Dänemark gibt es immer mehr Geschäfte und Institutionen, die gar kein Bargeld mehr annehmen.
Motor dieser Entwicklung sind die Regierungen, die EU, Kreditkartenunternehmen und die Finanzlobby. Selbst vor Staaten wie Indien schrecken sie nicht zurück, obwohl dort die meisten Menschen in ihrem Alltag nur mit Bargeld bezahlen und oftmals gar kein Bankkonto haben. Doch Indien ist nur ein gigantisches Versuchslabor hin zur bargeldlosen Gesellschaft.


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