Wo bleiben die Bilder vom Terror und Horror des Krieges?

Ukrainekrieg_ Das schwere Vergehen unserer Fernsehmedien

Wenn die Menschen hierzulande in Form von TV-Bildern sehen würden, wie viele Menschen bereits grausam zu Tode gekommen sind, würden sie für Frieden auf die Straßen gehen.

Die TV-Medien, allen voran das deutsche Fernsehen, machen sich eines schweren moralischen Vergehens schuldig. Sie verharmlosen den Krieg in der Ukraine.

Warum? Weil sie sich weigern, die Schrecken des Krieges zu zeigen. Durch abstrakte Berichte, kalte Frontberichterstattung und Anti-Putin-Propaganda vermeiden sie, die wichtigsten Bilder der Krieges zu zeigen, nämlich die Schrecklichkeit und den Horror des Krieges.

Die Medien wissen nur allzu gut, dass die Öffentlichkeit in Deutschland die Meinung zum Ukrainekrieg überdenken würde, wüsste sie von den Gräueltaten, von den Schrecken, von den Grausamkeiten, vom Leiden der Opfer.

»Niemand kommt von dort zurück. Alle liegen dort, alles ist mit Blut bedeckt, alles ist mit Blut und Knochen bedeckt.« — Das erzählte eine russische Soldatin.

Wir sehen nur, wie Drohnen Panzer abschießen und wie angeblich toll unsere Waffensysteme funktionieren. Das alles wird so steril berichtet wie damals im Golfkrieg 1990/91. Doch die Medien hatten damals geschworen, sich niemals wieder auf die Mär des »sauberen Krieges« einzulassen.

Wenn die Menschen hierzulande wüssten, wie unendlich grausam der Krieg im Osten der Ukraine ist und wie viele Menschen dort bereits gestorben sind, würden sie für Frieden auf die Straßen gehen. Dann würde auch die Rolle von Annalena Baerbock als Bundesaußenministerin infrage gestellt werden, die sich viel zu wenig um Friedens- und Verhandlungslösungen bemüht hat und stattdessen darauf fokussiert war und ist, die Allianz gegen Putin zu stärken und Feindbilder zu manifestieren.

Sven von Storch

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