Kiew macht, was westliche Falken angeraten haben: Die Ukrainer tragen nun den Krieg nach Russland hinein und gehen mit Drohnen und Raketen in die Offensive [siehe Bericht »n-tv«].
Damit wird wahr, was der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter gefordert hatte: »Russische Militäreinrichtungen und Hauptquartiere müssen zerstört werden. Wir müssen alles tun, dass die Ukraine in die Lage versetzt wird, nicht nur Ölraffinerien in Russland zu zerstören, sondern Ministerien, Kommandoposten, Gefechtsstände.«
Der Kreml erklärte, russische Raketen und Drohnen über den Regionen Moskau, Petersburg, Belgorod, Kursk, Brjansk, Tula und Orjol abgeschossen zu haben. Im zentralrussischen Nischni Nowgorod stand nach einem Drohnenangriff eine Erdöl-Raffinerie in Flammen. Und in Orjol wurde ein Treibstofflager in Brand gesetzt.
Werden all diese Angriffe Russland schwer schaden? Oder liefert Kiew damit nur den Vorwand für eine weitere Eskalation? Für die russische Propaganda scheinen diese Angriffe ein Geschenk zu sein. Denn sie einen die russischen Bürger hinter dem Kreml und liefern die Begründung für den weiteren Ausbau der Kriegswirtschaft.


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