Zu wenig Soldaten, Waffen und Munition

Ukraine befürchtet, dass Front kollabiert

Passiert nun, was mit der Zeit unausweichlich ist, dass nämlich die russische Übermacht an Soldaten, Waffen und Munition langfristig sowieso den Ausschlag gibt?

Auch wenn mancherorts noch davon gesprochen wird, dass die Verluste Russlands hoch seien und der Kreml diesen Krieg verlieren werde, so scheint die Realität an der Front nüchterner auszusehen.

Denn je länger der Krieg dauert, desto klarer wird die Übermacht der Russen an Personal, Waffen und Munition zum Tragen kommen. Wie »n-tv« berichtete, befürchten die ukrainischen Militärs, dass die Front im Osten bald zusammenbricht.

Gegenüber dem Nachrichtenmagazin »Politico« äußerten ukrainische Militärs, dass die Ukraine sehr viel mehr und vor allen Dingen bessere Waffen bräuchte, um auf Dauer die Übermacht der Russen zu kompensieren.

Doch selbst der Westen verfüge nicht über ausreichend solcher hochmodernen Waffen, um die Russen auf Dauer aufhalten zu können.

Die Russen würden zwar viele Panzer verlieren. Doch das alleine schaffe keine Wende. Tatsächlich sei die Frontlinie sehr verwundbar. Überall dort, wo die Russen einen konzentrierten Angriff planen, könnten die Ukraine keine ausreichende Gegenwehr aufstellen. Am Ende drohe der Kollaps der ukrainischen Ostfront.

 

 

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.