Die Zensur im Netz und in den Medien greift wieder um sich. Auch auf Twitter:
Jetzt wird sogar der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro auf Twitter zensiert [siehe Bericht »FAZ«]. Der Grund der Zensur: Bolsonaro hat in Bezug auf die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus von »Hysterie« gesprochen. Außerdem hat er das Coronavirus mit einer »Grippe« verglichen.
Twitter erklärte am Sonntag, die Botschaften des Präsidenten hätten gegen die geltenden Regeln der Plattform verstoßen. Botschaften würden gelöscht, die den Informationen der Gesundheitsbehörden zu der Pandemie widersprächen und das Risiko einer Weiterverbreitung des Virus erhöhen könnten, heißt es.
Am Mittwoch hatte die Pressestelle der brasilianischen Regierung eine neue Kampagne gestartet. Sie heißt: »Brasilien darf nicht stillstehen«. Zahlreiche Bürgermeister und Gouverneure Brasiliens fordern mit dieser Kampagne ein Ende der verhängten Ausgangsbeschränkungen. Ihre Sorge: Die wirtschaftlichen Folgen seien schlimmer als die vom Coronavirus verursachten Schäden.


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