Twitter war lange Zeit der Platzhirsch unter den Kurznachrichtendiensten. »Twitter« heißt so viel wie »zwitschern«, kurz: wie die Vögel es von den Dächern pfeifen. Innerhalb kürzester Zeit können sich so Kurznachrichten über das Netz und die Welt verbreiten.
Doch die goldene Zeit von Twitter ist vorbei. Immer mehr alternative Kurznachrichtendienste schießen aus dem Boden. Besonders nach den US-Wahlen, bei dem Twitter sogar Nachrichten des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump zensiert hatte, war vielen Amerikanern klar geworden: Twitter ist kein neutraler Dienstleister, sondern ergreift Partei.
Immer mehr Bürger in den USA und in Europa sehen die Meinungsfreiheit gefährdet. Besonders konservative Amerikaner sahen auf Plattformen wie Facebook und Twitter keine Möglichkeit der freien Meinungsäußerung mehr.
Nun wandern immer mehr Internetnutzer vor allem in den USA zur alternativen Kurznachrichtenplattform »parler« ab. Im Grunde funktioniert dieser Dienst wie Twitter. Allerdings hat man sich dort auf die Fahnen geschrieben, das Recht auf Meinungsfreiheit hoch zu halten.
Auch bei den Video-Plattformen findet ein Exodus statt. Weil auf YouTube immer mehr zensiert wird, Videos oder Kanäle verschwinden oder versteckt werden, weichen immer mehr Internetnutzer auf neue Video-Plattformen wie »Rumble« und »bitchute« aus.


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