Die linken Mainstream-Medien reden Harris Auftritt schön

TV-Duell_ Trump sieht sich als Sieger, Harris will Revanche

Trump selbst sieht sich als Gewinner des Duells. Das wird von vielen konservativen Medien ebenso gesehen. Linke Medien sehen Harris vorn. Harris will eine Revanche.

[Siehe komplettes TV-Duell auf YouTube/ABC+WSJ HIER]

[Siehe auch Bericht von NIUS HIER]

Man sieht die TV-Debatte und fragt sich: Wer hat eigentlich besser abgeschnitten? Donald Trump? Kamala Harris? Bei Harris hatte man das Gefühl, dass bei ihr von den Moderatoren so manche Ungereimtheit durchgelassen wurde. Bei Trump waren die Moderatoren von ABC strenger.

Trump selbst sieht sich als Gewinner des Duells. Das wird von vielen konservativen Medien ebenso gesehen. Darum will Harris auch eine Revanche.

Die großen Mainstream-Medien jedoch feiern Harris. Es ist unglaublich wie auch die deutschen Medien auf den Harris-Zug aufspringen und einseitig Partei ergreifen, als sei es eine Wahl in Deutschland. »N-tv« bringt gleich drei große Schlagzeilen gegen Trump: »Harris drängt schimpfenden Trump in die Ecke«, »Aggressives TV-Duell - Harris lacht über Trumps Tier-Unsinn« und »Trump lügt sich durch das TV-Duell«.

Die Medien überschlagen sich in der Deutung der Körpersprache. Faktenchecks waren oft einseitig. CNN verteidigt Kamala Harris. Laut CNN soll einer Umfrage zufolge Harris besser abgeschnitten haben. FOX verteidigt Donald Trump. Wem kann man glauben, außer seinem eigenen Eindruck?

Trump hat wichtige Themen angesprochen: Die Wirtschaft der USA steckt in vielerlei Hinsicht in der Krise. Und in der Regierungszeit von Joe Biden, in der Kamala Harris Vize-Präsidentin war, ist es noch schlimmer geworden. Besonders die Lebenshaltungskosten sind in die Höhe geschnellt, was zu einer Verringerung der Lebensqualität für Millionen Amerikaner geführt hat.

Harris wirft Trump dagegen vor, immer nur mit Beschwerden und Beschimpfungen zu argumentieren. Doch spezifische Wirtschaftspläne scheint sie nicht zu haben. Sie zieht sich lieber auf Allgemeinplätze zurück.

Für uns Europäer ist der Punkt Außenpolitik wichtig, wichtiger als für die US-amerikanischen Fernseh-Zuschauer. Und hier wirkt Trump glaubwürdiger. Er behauptet, dass es unter ihm diese außenpolitischen Krisen nicht gegeben hätte. Auf jeden Fall stimmt es, dass Donald Trump in seiner Amtszeit keinen neuen Krieg begonnen hat und sein Land auch nicht in einen Konflikt hineinziehen ließ.

Unter Joe Biden und somit auch unter Kamala Harris haben die USA massiv dazu beigetragen, dass der Ukraine-Krieg eskalierte und nicht auf dem Verhandlungstisch eingefroren werden konnte.

Sven von Storch

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