Wie die BILD-Zeitung und die »Berliner Zeitung« berichteten, wird innerhalb der Union wird das Ziel des Berliner Landesamts für Einwanderung (LEA), 2025 etwa 40.000 Personen einzubürgern, scharf kritisiert.
Der CDU-Politiker Alexander Throm nennt die Vorgabe für »völlig unangemessen«, während CSU-Innenpolitiker Thomas Silberhorn die Beschleunigung der Verfahren als »inakzeptabel« bezeichnet, da sie die geplante Abschaffung der »Turbo-Einbürgerung« im Bundestag untergrabe.
Der hessische CDU-Innenminister Roman Poseck nennt das Ziel »absurd« und fordert, dass Einbürgerungen an klare Voraussetzungen geknüpft sein müssen, nicht an Planvorgaben.
LEA-Chef Engelbert Mazanke verteidigt die Vorgabe als »Management-Entscheidung« aufgrund von 40.000 offenen Anträgen und betont, dass keine rechtswidrigen Einbürgerungen erfolgen.
Laut einem Bericht der Bild-Zeitung sorgt die Vorgabe bei LEA-Mitarbeitern für Druck, mit Vorgaben von mindestens acht Einbürgerungen pro Woche und Homeoffice als Belohnung.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Innensenatorin Iris Spranger (SPD) äußerten sich nicht.


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