Die türkischen Truppen operieren bereits im großen Umfang im Norden Syriens, um die Kämpfer der kurdischen YPG aufzubringen. Zahlreiche NATO-Staaten haben diesen Übergriff auf syrisches Territorium kritisiert. US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, zwischen Kurden und Türken vermitteln zu wollen.
Doch der Regierung von Recep Tayyip Erdogan gefällt das nicht. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu forderte von der NATO Solidarität mit der Türkei und ihrem militärischem Vorgehen: »Es ist unsere natürlichste und legitimste Erwartung, dass sich unsere Alliierten mit uns solidarisieren.« [siehe Bericht »Welt«].
Diese Solidarität bleibt aus, denn das türkische Vorgehen wurde von allen europäischen Mitgliedern des UNO-Sicherheitsrates verurteilt. Frankreich hat harte Schritte gegen die Türkei angedroht, wie zum Beispiel Sanktionen durch die EU.


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