Der Wahlkampf in den USA ist diesmal anders. Während noch 2016 Hillary Clinton versuchte, bei jeder Gelegenheit ihre Politik zu erläutern und nach jedem Mikrofon griff, dass man ihr vorhielt, wird der aktuelle Kandidat der Demokraten, Joe Biden, im Hintergrund gehalten. Er zeigt sich kaum, redet kaum, tritt wenig in Erscheinung.
Diesmal scheint also die Strategie der Demokraten einzig darauf hinauszulaufen, Donald Trump zu verteufeln und die öffentliche Stimmung gegen ihn aufzuhetzen. Auch die Mainstream-Medien sind viel mehr damit beschäftigt, Panik und Hetze gegen Trump zu verbreiten, als dass sie versuchen, Joe Biden anzupreisen. Das geben sie sogar offen zu. So schrieb Thomas L. Friedman in der »New York Times«, dass man Joe Biden nicht mit Donald Trump debattieren lassen sollte. John Lockhardt sagte auf »CNN« direkt an Biden gerichtet: Was immer er mache, er solle nicht Trump offen debattieren.
Der scharfzüngige TV-Kommentator Tucker Carlson von »FOX News« nimmt diese Heuchelei der Demokraten und US-Mainstream-Medien aufs Korn. Er spricht von Joe Biden scherzhaft als »großen Unsichtbaren«, der eine »Keller-Kampangen« führe.


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