Immer mehr Menschen in unserem Nachbarland Tschechien haben finanzielle und zum Teil sogar existenzielle Probleme. Die Energiekrise und Inflation treffen die Bürger sehr hart. Die Wut, die sich bei den Bürgern aufstaut, richtet sich nicht nur gegen die eigene Regierung in Prag, sondern auch gegen die politischen Entscheidungen und verrückte Ideologie in Berlin und Brüssel.
Ein wichtiger Punkt, der die Tschechen die Zornesröte ins Gesicht treibt, ist die Tatsache, dass die Ampel-Regierung unter Olaf Scholz und Robert Habeck das so wichtige Projekt der Pipeline Nord Stream 2 abgesagt hat, um den transatlantischen Forderungen nachzukommen und Russland zu sanktionieren. Damit schadet sich Deutschland nicht nur selbst mehr als Russland oder Putin, sondern bringt auch die Nachbarländer wie Tschechien oder Österreich in Schwierigkeiten. Denn ganz Mitteleuropa könnte von der Pipeline und dem günstigen Gas aus Russland profitieren.
Ein anderer Punkt, der Wut in der Bevölkerung erzeugt ist, dass der Strom, der in Tschechien billig bzw. preisgünstig produziert wird, durch die Machenschaften an der Leipziger Börse wieder teuer an die Bürger in der Tschechischen Republik zurückverkauft wird, so dass die Preissteigerungen die Menschen dort voll treffen. Ihr Vorwurf an die eigene Regierung in Prag: Die Regierung vertritt die Interessen der ausländischen Aktionäre in den mehrheitlich staatlichen tschechischen Elektrischen Betrieben und nicht die Interessen des eigenen Volkes.
Diese Informationen haben wir von der Freien Welt direkt über unsere Korrespondenten in Prag erfahren, die am Wochenende auf den großen Massendemonstrationen waren. Es sind für den Herbst übrigens noch mindestens drei weitere große Massendemonstrationen geplant. Zahlreiche Verbände und Bürgergruppen haben der Regierung ein Ultimatum bis zum 25. September gestellt, freiwillig zurückzutreten. Sollte dies nicht geschehen, kann man sich in Tschechien auf revolutionäre Zustände einstellen. Es gibt bereits Pläne, einen Generalstreik auszurufen.


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