Mehr Diplomatie, weniger Regimewechsel

Trump will weg von der Politik der Militärinterventionen

Irak? Afghanistan? Libyen? Die USA sind in zu viele Interventionen verwickelt, findet Donald Trump. Deshalb hat er sein Versprechen erneuert, von der bisherigen Interventions-Politik der USA Abstand zu nehmen.

Freie Welt

Kein Land gibt so viel Geld für Militär aus wie die USA. Kein Staat der Erde hat so viele Militärbasen weltweit wie die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Politiker in Washington sind Weltmeister darin, sich in die Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen und vorschnell militärisch einzugreifen. Doch diese Politik ist in der US-amerikanischen Bevölkerung äußerst unbeliebt. Denn sie kostet die Steuerzahler jährlich Hunderte von Milliarden US-Dollar.

Trump will dieser Interventions-Politik nun ein Ende setzen (siehe Berichte: RT, Voice of America, Globalnews, FAZ, The Guardian ). Der Kreislauf aus Intervention, Regime Change, Chaos, Blow Back und Re-Intervention soll durchbrochen werden. Amerika soll sich vermehrt aus den Konflikten dieser Welt heraushalten.

Das gilt allerdings nicht für alle Konflikte. Der Kampf gegen den islamistischen Terrorismus und gegen den sogenannten "Islamischen Staat" (IS) soll fortgesetzt werden. Auch eine Reduzierung des Verteidigungshaushalts ist nicht vorgesehen. Das Militär solle stark bleiben und weiterhin der Abschreckung dienen.

 

 

Sven von Storch

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