Truppen-Abzug bedeute nicht, dass man die türkische Aktion in Syrien hinnehme

Trump will sich in der Kurden- und Syrienfrage weiter engagieren

Zwar haben die USA ihre Truppen aus Syrien weitgehend abgezogen. Doch US-Präsident Donald Trump erklärte, dass er nicht zusehen werde, wie die Türken und Kurden sich in Nordsyrien bekriegen. Er wolle sich einmischen und die Lage klären.

Die US-Truppen sind aus Syrien abgezogen und die Türkei ist eingerückt. Das hat für massive Kritik auch ans Weiße Haus gesorgt. Doch US-Präsident Donald Trump erklärte, dass man keineswegs zusehen wolle, wie die Türkei in ihrem Sinne in den Kurdengebieten Syriens aufräume.

Auf Facebook erklärte Trump, dass man das ISIS-Kalifat zerschlagen habe und keine Truppen mehr vor Ort habe. Aber wenn die Türkei nun die Kurden angreife, dann habe man drei Möglichkeiten zur Auswahl: Entweder man schickt wieder Truppen vor Ort und klärt die Angelegenheit militärisch, oder man setzt die Türkei finanziell mit Sanktionen unter Druck, oder man vermittelt zwischen der Türkei und den Kurden.

Wörtlich erklärte er: »We defeated 100% of the ISIS Caliphate and no longer have any troops in the area under attack by Turkey, in Syria. We did our job perfectly! Now Turkey is attacking the Kurds, who have been fighting each other for 200 years. We have one of three choices: Send in thousands of troops and win Militarily, hit Turkey very hard Financially and with Sanctions, or mediate a deal between Turkey and the Kurds!«



Sven von Storch

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