US-Präsident Donald Trump nimmt für sich und seine Berater zwei Wochen Bedenkzeit in Anspruch. ist das ein Ultimatum? Oder eine Aufschiebung der Entscheidung?
US-Truppen ziehen sich rund um den Nahen/Mittleren Osten zusammen
Klar ist: Es finden derzeit massive US-Militär-Bewegungen statt. Bomber, die für einen Einsatz im Iran geeignet sind, werden derzeit von den USA nach Europa verlegt.
Umfangreiche Flottenbewegungen zeigen, wie die USA im Nahen und Mittleren Osten ihr Militär zusammenziehen. Doch diese strategischen Positionierungen brauchen Zeit, wie damals beim Golfkrieg 1990/91. Die zwei Wochen »Bedenkzeit« könnten jene zwei Wochen Zeit sein, die das US-Militär braucht, um dann mit voller Wirkung loszuschlagen und die strategischen Planspiele wirksam unsetzen zu können.
Verhandlungen in Genf: Letzte Chance auf den Frieden?
Weiterhin finden noch Verhandlungen statt: In Genf trifft sich in den nächsten Tagen der iranische Außenminister mit seinen westlichen Kollegen. Es wird ausgelotet, ob es vielleicht doch noch eine diplomatische Lösung gibt. Allerdings knüpft der Iran die Verhandlungen an die Forderung, dass Israel seine Angriffe einstellt.
Trump scheint diese Verhandlungen abwarten zu wollen. Wenn die Verhandlungen trotz aller Drohungen scheitern, hätte Trump eine weitere Begründung, den US-Kriegseintritt zu rechtfertigen.
Zwei Wochen Bedenkzeit wegen MAGA-Bewegung?
Wie die Freie Welt berichtete, gibt es erhebliche Kritik an einem möglichen Kriegseintritt der USA seitens der MAGA-Bewegung. Sie befürchten, dass sie USA sich erneut in einen langen Krieg hineinziehen lassen und es endet wie im Irak, in Syrien oder in Afghanistan.
Auch dies kann eine Rolle spielen für die zwei Wochen »Bedenkzeit«, die Trump nach eigenen Aussagen für sich in Anspruch nehmen will.


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