Maduro will keine »Almosen« ins Land lassen

Trump schickt humanitäre Hilfen für das venezolanische Volk

An der Grenze von Kolumbien zu Venezuela stapeln sich die Hilfsgüter von USAID. Trump hat massive Hilfslieferungen für die venezolanische Bevölkerung zugesagt, die teilweise schon angekommen sind. Doch Maduro lässt die Hilfsgüter nicht ins Land.

Donald Trump hatte in seiner jüngsten Rede seine Position bekräftigt, den Interimspräsidenten von Venezuela, Juan Guadó zu unterstützen. Den noch amtierenden Machthaber Nicolas Maduro kritisierte er scharf.

Die USA haben nun Finanzhilfen, Versorgungsgüter und Medikamente auf den Weg gebracht, die der von Armut, Inflation und Wirtschaftskrise geplagten Bevölkerung Venezuelas zu Gute kommen sollen. Trump hat rund 20 Millionen Dollar Soforthilfen genehmigt.

Die humanitären Hilfsgüter sind teilweise schon in Kolumbien [siehe Berichte »Reuters«, »Punch«]. Sie sollen von dort über die Grenze nach Venezuela gebracht werden. Involviert ist vor allen Dingen die staatliche Organisation USAID [siehe Bericht »kurier.at«].

Zurzeit stappeln sich noch all die Hilfsgüter in Lagern an der Grenze. Immer neue Lkws rollen an. Offen bleibt noch, wie all die Hilfsgüter über die Grenzen kommen können, solange Nicolas Maduro und das venezolanische Militär dies nicht zulassen.

Maduro hatte bereits mehrfach Hilfsangebote abgewiesen mit der Aussage, dass man vom Westen keine »Almosen« annehmen wolle.

Die venezolanische Armee hat mehrere Grenzübergänge gesperrt. Die venezolanische Opposition unter Juan Guaidó sucht unterdessen nach Wegen, die Hilfsmittel möglichst schnell ins Land zu bringen.

Sven von Storch

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