US-Heimatschutzministerium will Unabhängigkeit von Charterfirmen: Rund-um-die-Uhr-Einsatz geplant

Trump-Regierung plant eigene Flugzeugflotte für Abschiebungen

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump treibt den Aufbau einer eigenen staatlichen Flugzeugflotte voran, die vor allem für Massenabschiebungen genutzt werden soll. Statt weiter auf private Charteranbieter angewiesen zu sein, setzt das Heimatschutzministerium (DHS) auf eigene Maschinen.

Donald Trump


Das Heimatschutzministerium (DHS) der Vereinigten Staaten von Amerika sucht derzeit nach einem privaten Betreiber für eine Flotte von mindestens neun Großflugzeugen, darunter zwei Gulfstream-G650ER-Jets und sieben Boeing 737-700 oder vergleichbare Modelle. Die Maschinen sollen rund um die Uhr im In- und Ausland einsetzbar sein und ein Hub-and-Spoke-Netzwerk bilden. Piloten, Flugbegleiter, Pflegekräfte und Sicherheitspersonal kommen von Vertragsfirmen.

Effizienzsteigerung für harte Einwanderungspolitik

Neben Abschiebungen und freiwilligen Rückführungen sind auch Notfalltransporte, medizinische Evakuierungen und Dienstreisen hochrangiger Beamter vorgesehen. Die Initiative soll die Abhängigkeit von externen Anbietern verringern und langfristig Kosten senken. Das ist ein zentraler Baustein für Trumps Ziel von bis zu einer Million Abschiebungen pro Jahr.

Bereits zuvor hatte die Regierung Boeing-Jets von Airlines wie Avelo übernommen und rund 140 Millionen Dollar investiert. Die neue Flotte könnte ab Sommer 2027 für fünf Jahre betrieben werden. Kritiker aus dem demokratischen Lager und Aufsichtsbehörden monieren die hohen Kosten und den Luxusausbau einiger Maschinen.

Noch sind es hauptsächlich Pläne

Ob die eigene Flotte das ambitionierte Abschiebeziel erreichbar macht, bleibt offen. Bislang liegen die Zahlen deutlich darunter. Die Pläne unterstreichen jedoch den hohen Stellenwert der Einwanderungspolitik in der zweiten Trump-Amtszeit. Er will unbedingt Ergebnisse vorweisen können, nicht nur auf dem Papier.

Sven von Storch

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Kommentare

Beitragszahler

21.07.2026 | 09:18

Sagen wir, bei uns leben 10 Mio Leute, die hier nicht hingehören.

Sagen wir, in jede Boeing passen 150 Leute rein (sicher wird Polizei mitfliegen und realistisch wird nicht jeder Platz besetzt sein)

Dann kann man mit 7 Boeings pro Tag ca. 1000 Leute ausfliegen.

Unser Problem löst sich dann also nach ca. 27 Jahren und knapp 5 Monaten.

 

 

Das sollte Deutschland auch machen, nur dass auch die Altparteien mit abgeschoben werden sollten, schließlich haben sie uns die ganze Suppe mit den illegalen Migranten eingebrockt. 

"Trump-Regierung plant eigene Flugzeugflotte für Abschiebungen"

Na, das wäre ja wenigstens mal was Vernünftiges, was Trump machen würde. Aber hoffentlich trifft es dabei nicht die Falschen!!

Ekkehardt Fritz Beyer

21.07.2026 | 12:45

... „Die neue Flotte könnte ab Sommer 2027 für fünf Jahre betrieben werden. Kritiker aus dem demokratischen Lager und Aufsichtsbehörden monieren die hohen Kosten und den Luxusausbau einiger Maschinen.“ ...

Was etwa schon deshalb eine bodenlose Unverschämtheit ist, weil es sich beim Ziel des für die Abschiebungen geplanten Staates vermutlich nur um Deutschland handeln kann??????? 

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