Mainstream-Presse und Bevölkerung — noch nie lagen sie so weit auseinander, wenn es um die Einschätzung der Politik geht. Das zeigt sich sowohl hierzulande als auch auf der anderen Seite des Atlantiks. Während die US-Medien seit Jahren einen regelrechten Propaganda-Feldzug gegen Trump führen und alles schlecht reden, was sich nur irgendwie kritisieren lässt, finden die US-amerikanischen Bürger auffallend viel Lob und Anerkennung für die Arbeit von Trump und dessen Kabinett.
Wie unter anderen »Newsweek« berichtete, hat Trump momentan höhere Zustimmungswerte als seinerzeit Barack Obama (im gleichen Zeitraum seiner Regierung). Nach dem Durchschnitt von einem halben Dutzend Umfragen zu urteilen, hat Trump Zustimmungswerte von circa 44,3 Prozent. Obama hatte damals Zustimmungswerte von 43,9 Prozent. Der Unterschied mag nicht sehr groß erscheinen. Doch Obama hatte damals einen Großteil der Mainstream-Medien hinter sich, die ihn täglich über den grünen Klee lobten. Trump dagegen muss sich täglich gegen den medialen »Shitstorm« zur Wehr setzen.
Damit zeigt sich, dass viele Amerikaner sich von den Medien nicht mehr so stark beeinflussen lassen. Die Trump-Anhänger sind längst auf alternative Nachrichten-Quellen umgestiegen oder konsumieren die Mainstream-Nachrichten nur noch mit Vorsicht und bilden sich ihr eigenes Urteil.


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