Er hat gepokert und gewonnen

Trump hat sich durchgesetzt - Boeing gibt klein bei

4 Milliarden Dollar für die Air-Force-One-Präsidenten-Maschine? Das war Trump zu teuer. Er forderte die Stornierung des Auftrags. Boeing gab klein bei. Man wolle jetzt den Preis senken.

Freie Welt

Wäre Obama Präsident geblieben, hätten die US-Steuerzahler für das Präsidentenflugzeug Air-Force-One vier Milliarden US-Dollar blechen müssen. Doch Trump ist anders. Er hat den Preis gesehen und Nein gesagt. Der Auftrag an Boeing solle entweder storniert oder der Preis gewaltig gesenkt werden.

Die Meldung ging um die Welt. Boeing war blamiert. Es wurde offenbar, dass der Konzern abkassieren wollte. Nun fürchtet Boeing um den lukrativen und vor allem prestigeträchtigen Auftrag. Daher haben die Manager von Boeing klein beigegeben.

Wie nun berichtet wurde (siehe Meldungen: finanzen.ch, FAZ, n-tv), haben die Manager von Boeing Trump versprochen, die Kosten für die Boeing-747-8-Spezialanfertigung deutlich zu senken.

Auch der Flugzeughersteller Lockheed Martin wurde von Trump unter Druck gesetzt. Denn die Kosten für das gewaltige Rüstungsprojekt rund um das Tarnkappen-Mehrzweck-Kampfflugzeug F-35 waren völlig aus dem Ruder gelaufen. Jetzt mussten die Manager von Lockheed Martine Trump versprechen, die Kosten zu drosseln.

Trump scheint zu wissen, wie man verhandelt.

 

 

Sven von Storch

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