Die Demokraten müsse tief durchatmen: Ihr Wunschtraum, dass Trump in der Gunst der US-Bevölkerung in den letzten beiden Jahren verloren habe, hat sich nicht erfüllt.
Nach all den Shitstorms, die die Demokraten und die linksliberale Presse gegen den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump losgetreten haben, dachte man, dass er in den nächsten Wahlen keine Chance mehr haben würde. Doch Umfragen beweisen das Gegenteil.
Etwa ein Jahr vor der nächsten Präsidentschaftswahl ist das Rennen um das Präsidentenamt noch längst nicht gelaufen. Auch der Amtsenthebungsversuch ändert daran nichts.
Jetzt hat eine Umfrage der »New York Times« aufgezeigt, wie knapp das Rennen werden wird [siehe Berichte »Spiegel«, »Focus«]. In den entscheidenden »Swing States« wie North Carolina, Michigan, Florida, Arizona, Wisconsin und Pennsylvania zeigen die Umfrageergebnisse ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Der Unterschied zwischen Trump und seinen drei größten demokratischen Herausforderern Bernie Sanders, Joe Biden und Elizabeth Warren ist nur sehr gering. Am ehesten hätte noch Joe Biden eine Chance, Trump zu schlagen. Bei Sanders sieht es besonders knapp aus. Warren hätte vermutlich nur geringe Chancen.
Es bleibt also spannend und es ist noch alles offen. Wenn Trump das Amtsenthebungsverfahren übersteht, hat er nach wie vor gute Karten, auf ein zweites Mal ins Weiße Haus gewählt zu werden.


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