Das hat es noch nie gegeben. Selbst bei der Amtseinführung des unebeliebten George W. Bush hatte man Respekt vor den Traditionen gezeigt. Doch jetzt wurden Kampagnen riesigen Ausmaßes losgetreten. Unzählige politische Gruppen wollen mit Protesten die Zeremonien der Amtseinführung von Donald Trump stören. Zehntausende Protestanten werden in Washington erwartet. Die Mainstream-Medien berichten nicht alarmierend darüber, sonder verständnisvoll. Hollywood-Stars und Entertainer haben zum Boykott der Festveranstaltungen aufgerufen.
Es ist das erste Mal, dass eine solche Spaltung der US-Gesellschaft bezüglich einer US-Präsidentenwahl nicht nur geduldet, sondern teilweise sogar unterstützt wird. Trump-Anhänger, die bereits vor der Wahl erheblichen Repressalien ausgesetzt waren, finden auch nach der Wahl keine Ruhe: Wo immer sie sich zu ihrer Einstellung bekennen, werden sie angegriffen. Noch nie war die Nation so in Aufruhr wegen eines Wahlergebnisses.


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