Vorwurf aus dem Weißen Haus: China spielt auf Zeit

Trump erhöht weiterhin Druck auf China

Nach den ergebnislosen Verhandlungen erhöht Trump nochmals den Druck auf China. Er wirft Peking vor, auf Zeit zu spielen, in der Hoffnung, dass bei der nächsten Wahl ein Demokrat ins Weiße Haus einziehen könnte.

Einen Durchbruch haben die jüngsten Verhandlungen nicht gebracht. Beide Seiten bleiben hart. US-Präsident Donald Trump wirft der chinesischen Führung vor, auf Zeit zu spielen und auf die Präsidentschaftswahl 2020 zu schielen, in der Hoffnung, dass dann ein Demokrat gewinnen würde. Die Chinesen widersprechen dem natürlich.

Jetzt erhöht Washington den Druck erneut. Auf chinesische Waren im Wert von 500 Milliarden US-Dollar sollen weitere Sonderzölle erhoben werden, wenn China dem Druck nicht nachgibt.

China erklärte dagegen, dass man in Grundsatzfragen keine Kompromisse eingehen wolle. Momentan ist nicht klar, wann die Handelsgespräche und Verhandlungen wieder aufgenommen werden. Beide Seiten scheinen auf ihre eigene Weise auf Zeit zu spielen. Larry Kudlow, Wirtschaftsberater von Donald Trump, erklärte, dass es noch ein Monate dauern werde, bis die USA die nächste Eskalationsstufe umsetzen könnten.

Sven von Storch

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