In der Nordsee liegen große Reserven an Erdöl und Erdgas. Seit Jahrzehnten fördern dort insbesondere die Briten und Norweger. Die Rohstoffe der Nordsee waren wichtiger Bestandteil der europäischen Ressourcenversorgung.
Doch seit einigen Jahren bauen die Briten – und auch dort tätige US-Konzerne – ihre Förderungskapazitäten in der Nordsee ab. Dies trägt dazu bei, dass die Preise für Erdöl und Erdgas steigen. Stattdessen legen die Nordsee-Anrainer-Staaten ihren Fokus auf die Errichtung von gigantischen Wind-Offshore-Anlagen.
Donald Trump hat dies nun kritisiert [siehe Bericht »n-tv«]. Er ruft die Briten dazu auf, weniger Windräder in der Nordsee zu bauen und dafür wieder mehr Öl und Gas zu fördern. Vermutlich spielt er auch darauf an, dass Europa weniger Abhängig von Öl und Gas aus Russland werden solle.
Klar ist, dass auf absehbare Zeit die Industrieländer stark von Erdöl und Erdgas abhängig bleiben werden, selbst dann, wenn durch die Verkehrswende mehr E-Fahrzeuge unterwegs sind.


Add new comment