USAID-Mitarbeiter müssen beweisen, dass sie im nationalen Interesse der USA handeln

Trump-Administration_ USAID-Entwicklungshilfe muss US-Steuerzahlern nützen

In den letzten Jahrzehnten wurden über USAID mehr als 700 Milliarden US-Dollar Entwicklugnshilfe ins Ausland transferiert. Das wurde jetzt unter Trump massiv gekürzt.

Das US-Außenministerium bzw. das »U.S. Department of State« unter Marco Rubio stellte klar, dass in Zukunft für die Aufgaben der Entwicklungshilfe USAID klargestellt sein müsse, dass die Gelder, die ins Ausland fließen, nationalen Interessen der USA dienen müssen und nicht primär ideologischen Splittergruppen oder ausländischen Lobby-Gruppen dienen dürfen.

In den letzten Jahrzehnten seien über 700 Milliarden US-Dollar ins Ausland geflossen. Vieles sei unseriös in Projekte geflossen, die einer Rechtfertigung vor den US-Steuerzahlern nicht standhalten. Dem habe die Trump-Regierung einen Riegel vorgeschoben, indem tausende Programme und Projekte unter die Lupe genommen wurden.

Unter dem Motto »Make Foreign Aid Great Again« soll von nun an jedes Projekt und jeder Diplomat über Gelder, die ins Ausland fließen, klarer Rechenschaft ablegen.

Eine spannende Frage wäre, ob ein solcher Kurswechsel auch für Deutschland denkbar wäre. Auch im Ministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit gibt es Projekte, deren Sinn und Zweck öffentlich diskutiert werden könne.

Sven von Storch

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