Die Europäische Union setzt ihren Sanktionskurs fort und plant, die wirtschaftliche Abhängigkeit vom russischen Erdgas zu verringern. Man wolle seine Importe diversifizieren, heißt es. Außerdem kündigte Kanzler Scholz die Errichtung von LNG-(Flüssigkeit)-Terminals in Deutschland an, um Flüssiggas aus den USA und aus Katar zu importieren.
Die Russische Föderation setzt dagegen trotz aller Sanktionen seitens der EU die Gaslieferungen nach Europa und auch Deutschland fort, vor allem wird durch die Ukraine das Gas gepumpt. Auch die Ostsee-Pipeline Nord-Stream-1 ist noch in Betrieb.
Für die deutsche Wirtschaft ist das eine positive Nachricht, denn ein plötzlicher und kompletter Stopp der Gaslieferungen hätte massive Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft.
Der deutsche Energie-Konzern Eon hat der polnischen Forderungen, Nord-Stream-1 abzustellen, zunächst eine Absage erteilt. Im Zuge der sich rasant wandelnden Lage in Russland und in der Ukraine sind jedoch weitere Entwicklungen nicht absehbar.


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