Am Donnerstag ist der ehemalige US-Außenminister und Sicherheitsberater Henry Kissinger im Moskauer Kreml vom russischen Präsidenten Wladimir Putin empfangen worden (siehe Berichte Ruptly, Spunik News, Reuters). Sie unterhielten sich über die russisch-amerikanischen Beziehungen und über die Lage in Syrien und der Ukraine.
Henry Kissinger hatte bereits während des Kalten Krieges an der Entspannungspolitik zwischen dem Westen und der Sowjetunion mitgewirkt und gilt daher immer noch als enger Vertrauter und Berater im Weißen Haus. Die US-Medien rätseln, wie sehr Kissinger im Auftrag von Donald Trump oder auch im eigenen Sinne unterwegs sei.
Wie Reuters berichtete, äußerten sich im Vorfeld russische Amsträger enttäuscht, dass Trump bisher so wenig auf Russland zukommen konnte. Doch man sei sich bewusst, dass es weniger am US-Präsidenten selber liege, sondern am amerikanischen System und oppositionellen politischen Kräften in Washington, die ihn daran hindern würden.


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