Was zeichnet Revolutionäre aus? Normalerweise kämpfen sie für mehr Freiheit. Doch bei vielen neuen Bewegungen scheint es um das Gegenteil zu gehen: Sie wollen verbieten, zensieren und vorschreiben. Sie wollen Anderen ihre Ideologie aufoktroyieren.
Während der chinesischen Kulturrevolution wurden die Jugendrevolten von Mao Zedong und seinen Gefolgsleuten in die Wege geleitet, um die Jugend gegen ihre Eltern aufzubringen und auf diese Weise kritische Geister zum Verstummen zu bringen. Es war eine Revolution, die von oben angezettelt war.
Heute haben wir wieder eine kulturmarxistische Revolution. Sie ist global, greift Regierungen und Gesellschaftsnormen an, wird von internationalen NGOs und viel Geld gesteuert, benutzt aber den Eifer und Elan der Jugend, um die die Bürger unter Druck zu setzen.
Die »Friday-for-Future«-Bewegung ist so ein Paradebeispiel für diesen autoritären und totalitären Stil. Sie wollen vorschreiben, wie wir zu leben haben, wollen uns Dinge verbieten und uns mundtot machen, wenn wir anderer Meinung sind. Selbst in den Mainstream-Medien fragt man sich mittlerweile, ob der Absolutheitsanspruch der »Friday-for-Future«-Bewegung nicht langsam zu weit geht [siehe Bericht »B.Z.«].
Überall in Europa werden die Forderungen junger links-grün-roter Aktivisten immer skurriler. In Schweden beispielsweise fordert die Jugendorganisation der schwedischen Sozialdemokraten, dass alte Leute in Seniorenheimen nur noch vegetarisch ernährt werden sollen. Warum dieser Autoritätsanspruch? Seit wann haben junge Menschen Senioren vorschreiben, was diese essen sollen und was nicht?
Die Jungendbewegungen von heute sind schon autoritär, bevor sie überhaupt an die Macht gekommen sind. Sie wollen bestimmen, wie wir wählen sollen, wie viele Migranten wir aufnehmen sollen, was wir essen dürfen, ob wir in den Urlaub fliegen dürfen und welche Autos wir fahren dürfen.
Man sollte ihnen deutlicher erklären, was Freiheit bedeutet. Und man sollte ihnen vor Augen führen, mit wie viel harter Arbeit der Wohlstand der Eltern und Großeltern geschaffen wurde. Das wäre Aufgabe der Schulen und Medien. Doch die stehen größtenteils auf Seiten der NGOs und Jugendbewegungen, sofern diese links-rot-grün sind.


Add new comment