Auf Anfrage einer Linken-Abgeordneten hat die Bundesregierung in einer Antwort erklärt, dass mittlerweile rund 17.000 Asylanten gegen ihren Status des eingeschränkten Flüchtlingsschutzes geklagt hätten. Dies berichtete die Süddeutsche Zeitung, der die Unterlagen zur Anfrage und die Antwort der Bundesregierung vorliegen.
Der eingechränkte Flüchtlingsschutz erschwert den Familiennachzug. Der sogenannte "subsidiäre Schutz kann den Familiennachzug um zwei Jahre verzögern", heißt es in dem Bericht. Es wird vermutet, dass die 17.000 Klagen nur der Anfang seien. Auf die Verwaltungsgerichte würde eine große Klagewelle zurollen, berichteten die Süddeutsche Zeitung und Welt-Online/N24.
Die Kläger würden offenbar meistens erfolgreich sein. In der Mehrzahl der Fälle sprechen die Gerichte den Klägern den höherwertigen Flüchtlingsschutz zu. Die widersprüchlichen Entscheidungen der Behörden, des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Gerichte zeigen, wie unübersichtlich die Lage oftmals ist.


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