Gerät Afghanistan nun in die finanzielle Abhängigkeit von den chinesischen Kommunisten? Die Taliban geben vor, das Land wieder aufbauen zu wollen. Sie erwarten dazu Hilfsgelder aus China [siehe hierzu Bericht »n-tv«]. Die Kommunistische Partei hatte schon zuvor Kontakt mit den Taliban aufgenommen und deren Delegation in Peking empfangen.
In einem Interview mit der italienischen Tageszeitung »La Repubblica« erklärte der Taliban-Sprecher Abullah Mudschahid:
»China ist unser wichtigster Partner und bedeutet für uns eine grundlegende und außergewöhnliche Chance, denn es ist bereit zu investieren und unser Land neu aufzubauen.«
Damit reagieren die Taliban auf die wegfallenden Hilfszahlungen aus dem Westen. Aus China könnte nicht nur finanzielle Wirtschaftshilfe kommen. Als Teil des chinesischen Projektes der »Neuen Seidenstraße« könnte auch die Infrastruktur des Landes aufgebaut werden.


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