Hochrangige US-britische Gespräche zur Taiwanfrage

Taiwan-Konfikt_ USA holen Großbritannien mit ins Boot gegen China

Die Volksrepublik China bedroht die Souveränität Taiwans. Die USA wollen Taiwan beistehen. Dazu wollen sie auch Großbritannien mit ins Boot holen.

Während die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit sich auf den Krieg in der Ukraine fokussiert, bleiben andere Bedrohungsszenarien weiterhin aktuell. Dazu gehört die Frage, ob China in naher Zukunft militärisch Taiwan angreifen wird. Die Drohungen seitens der Kommunistischen Partei Chinas und des chinesischen Staatschefs Xi Jinping sind unmissverständlich: Früher oder später soll Taiwan wieder dem chinesischen Mutterland angegliedert werden, notfalls mit Gewalt.

Die USA brauchen nun eine Drohkulisse, um China von einer Invasion des Inselstaates abzuhalten. Dazu soll wohl wieder eine internationale Allianz aufgebaut werden zu der neben Japan und Australien auch Großbritannien gehören soll.

Aus diesem Grunde trafen sich im März hochrangige US_Vertreter mit hochrangigen britischen Vertretern, um die Lage zu erörtern und ein gemeinsames Vorgehen zu besprechen [siehe Berichte HIER, HIER und HIER]. So sollen sich der Indopazifik-Koordinator des US National Security Council, Kurt Campbell, und Laura Rosenberger, Senior Director des US National Security Council, China und Taiwan, sich Anfang März mit Vertretern des Vereinigten Königreichs getroffen haben, um die Taiwan-Frage zu erörtern.

 

 

 

Sven von Storch

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