"Islamischer Staat" (IS) geht wieder vermehrt in den Untergrund

Sunnitischer IS-Terrorist tötet mehr als 80 schiitische Pilger im Süd-Irak

An den offenen Fronten verliert er. Um so brutaler setzte der IS seine Anschläge und Terrorattacken fort. Jetzt starben mindestens 80 Menschen durch einen Selbstmordanschlag im Irak.

Freie Welt

Die Terrororganisation des sogenannten "Islamischen Staates" (IS/DEASH) kämpft auf zwei Ebenen: einmal wie das Militär an der offenen Front, dann wie Terroristen im Untergrund. Während bei der direkten militärischen Auseinandersetzung der IS sowohl in Syrien als auch im Irak an Boden verliert und in der Region von Mossul von irakischen und kurdischen Truppen eingekesselt ist und in Syrien von US-amerikanischen und russischen Bombern in Schach gehalten wird, geht der Krieg im Untergrund unvermindert weiter.

Der jüngste Anschlag ereignete sich in der Stadt Hilla im Süden des Irak. Ein Attentäter der IS hatte einen mit Sprengstoff beladenen Truck in eine Tanstelle gerast. Wie die New York Times berichtete, kamen mindestens 80 Menschen ums Leben. Al Jazeera spricht sogar von rund 100 Toten. Bei den Opfern handelt es sich hauptsächlich um schiitische Pilger, die von ihrer Wallfahrt aus Kerbela zurückkamen.

 

 

 

Sven von Storch

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