Antisemitismusbeauftragter kritisert die »Süddeutsche Zeitung« wegen Karikatur von Netanjahu

Süddeutsche Zeitung schürt mit Karikatur antisemitische Ressentiments

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung kritisert die »Süddeutsche Zeitung« wegen einer geschmacklosen Karikatur. Sie zeigt einen entstellten Netanjahu als ESC-Sängerin mit Rakete in der Hand.

Die Karikatur in der »Süddeutschen Zeitung« zeigt Netanjahu in der Gestalt der ESC-Grand-Prix-Gewinnerin Netta und mit einer Rakete mit Davidstern in der Hand. In einer beigefügten Sprechblase heißt es: »Nächstes Jahr in Jerusalem!«.

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, kritiserte die »Süddeutsche Zeitung« wegen dieser Karikatur scharf (siehe Berichte »t-online«, »Bild«, »Welt-Online«). Die rote Linie zum Antisemitismus sei überschritten. Diese Art der Karikatur würde berechtigte Kritik an der Politik Israels entwerten.

Der Chef-Redakteur der Zeitung hat sich in einer Stellungnahme für diesen Vorfall entschuldigt.

Sven von Storch

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