Rassismus gegen weiße Farmer in Südafrika

Südafrikanischen Farmern droht nicht nur Enteignung_ Sie sollen ohne Land ihre Schulden abbezahlen

Wenn schon, denn schon: Den südafrikanischen weißen Farmern soll es so richtig an den Kragen gehen. Sie sollen nicht nur enteignet werden, sondern zudem auch noch ohne Farm ihre Schulden und Hypotheken abbezahlen. Wie das gehen soll, steht in den Sternen.

Stellen Sie sich vor: Sie haben eine Hypothek auf ihre Farm aufgenommen, um beispielsweise ihre Traktoren zu bezahlen. Dann werden Sie plötzlich vom Staat enteignet. Ihr Land, ihre Lebensgrundlage wird genommen. Doch die Hypothek an die Bank müssen Sie trotzdem abbezahlen. Und als arbeitsloser Arbeitnehmer finden Sie dann keinen Job, weil Weiße nicht eingestellt werden dürfen. Das ist das finanzielle Todesurteil.

Über die von der südafrikanischen Enteignungen gegen die Buren und weißen Farmer haben wir mehrfach berichtet. Neu ist, dass nun eine wichtige Bank angekündigt hat, dass die Farmer auch in einem solchen Falle ihre Schulden und Hypotheken abbezahlen müssten. Doch womit, wenn die Lebensgrundlage gestohlen wird?

In Südafrika wird mit immer neuen Landreformen und Quotenregelungen versucht, den weißen Farmern und Angestellten das wirtschaftliche Leben unmöglich zu machen. Doch dieser Schuss wird nach hinten losgehen. Denn die Weißen stellen nach wie vor das Rückgrat der südafrikanischen Wirtschaft. Wenn dieses gebrochen ist, ergeht es Südafrika wie einst Simbabwe (Rhodesien). Dort war die Landwirtschaft nach Vertreibung der weißen Farmer zusammengebrochen.

[ Siehe auch unseren Themen-Fokus : Südafrika: Hass, Rassismus und Gewalt gegen Weiße ]

[ Siehe auch Dokumentation von Lauren Southern: Farmlands (2018) ]

Sven von Storch

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