Radikalisierung bei jungen Muslimen nimmt zu

Studie warnt: Fast die Hälfte junger Muslime in Deutschland zeigt islamismus-affine Einstellungen

Fast die Hälfte aller Muslime unter 40 in Deutschland zeigt laut neuer MOTRA-Studie islamismusaffine Einstellungen. Das ist ein dramatischer Anstieg seit 2023

Gaza-Proteste in Berlin


Eine neue Untersuchung des MOTRA-Monitors, eines vom Bundeskriminalamt koordinierten Forschungsprojekts, löst in Politik und Gesellschaft heftige Debatten aus

Danach weisen 45,1 Prozent der Muslime unter 40 Jahren in Deutschland entweder offene oder verdeckte Sympathien für islamistische Ideologien auf. 

Experten sprechen von einem dramatisch gestiegenen Radikalisierungspotenzial – Kritiker werfen den Autoren und Medien vor, die Zahlen zu dramatisieren.

Alarmierende Zahlen bei der jungen Generation

Der MOTRA-Monitor erfasst seit Jahren Einstellungsmuster in verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Die aktuelle Auswertung für 2025 konzentriert sich besonders auf die Altersgruppe der unter 40-Jährigen. 

Bei Muslimen in dieser Gruppe ergibt sich folgendes Bild:

11,5 Prozent zeigen manifeste islamismusaffine Einstellungen – also klar radikale Haltungen, die eine strikt islamische Gesellschaftsordnung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung vorziehen.

33,6 Prozent sind latent islamismusaffin, das heißt: sie sind für entsprechende Ideen offen, ohne dass dies bereits aggressiv nach außen getragen wird.

Zusammengerechnet kommen die Forscher auf 45,1 Prozent. 

Besonders auffällig: Der Anstieg dieser Werte hat sich seit Herbst 2023 – also nach Beginn der Eskalation im Nahen Osten – deutlich beschleunigt.

Was genau wird gemessen?

Islamismusaffine Einstellungen umfassen in der Studie vor allem folgende Merkmale:

Erstens: Ablehnung zentraler Elemente der säkularen Demokratie zugunsten einer religiös begründeten Ordnung.

Zweitens: Nähe zu Organisationen wie Muslimbruderschaft oder salafistischen Strömungen.

Drittens: Häufige antisemitische Vorurteile und Verschwörungsnarrative.

Die Autoren betonen, dass latente Offenheit nicht gleichbedeutend mit Terrorbereitschaft oder Gewaltfantasien ist. Dennoch sehen sie in der hohen Quote ein erhebliches Präventionsproblem.

Politische Reaktionen: Von "Zeitbombe" bis "Dramatisierung"

FDP-Vize Wolfgang Kubicki forderte unmittelbar nach Bekanntwerden der Zahlen ein hartes Durchgreifen: "Wir dürfen nicht länger naiv wegsehen. Wer das Kalifat will, muss das Land verlassen. Parallelgesellschaften müssen aufgelöst, extremistische Vereine verboten und die Säkularität des Staates kompromisslos durchgesetzt werden – angefangen beim Kopftuchverbot in Schulen und Behörden."

Die Zahlen des MOTRA-Monitors machen eines deutlich: Die Integrations- und Präventionspolitik steht vor ihrer vielleicht größten Bewährungsprobe seit 2015.

Sven von Storch

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Kommentare

Else Schrammen

13.03.2026 | 14:14

Gab es diese Probleme, als in den sechziger Jahren als türkische "Gastarbeiter" zu uns kamen und zum Großteil blieben? Nein, die lebten ihre Religion im heimischen Kämmerlein und haben sich ansonsten den Gebräuchen des Gastlandes angepasst (ich rede aus Erfahrung und hatte gute Freunde unter ihnen). Und heute? Keine Hunderttausende, die hier Arbeit suchten, sondern Millionen, von denen die wenigsten uns weder als "Gleichberechtigte" ansehen noch Respekt vor unserem Staat und unseren Gesetzen haben oder einer Arbeit nachgehen wollen. Motto: <Das ist unsere Straße, unser Stadtviertel, unsere Kultur, unser Rechtswesen (Scharia) und das Land - eben nicht mehr "Gastland" - wird nach unseren Wünschen umgestaltet, wenn möglich sogar zum Kalifat. In den Schulen sind wir schon erfolgreich. Unsere Kinder haben wir gut erzogen: Keine Achtung vor Lehrerinnen und den wenigen verbliebenen Kuffar. Und wenn unsere Kinder während des Ramadan fasten, haben auch die anderen dem Beispiel zu folgen!> Um diese Entwicklung zu erkennen, benötigen wir keine Studien! 

Beitragszahler

13.03.2026 | 15:16

Nein?! NIEMAND hätte das erwartet!

Die müssen jetzt alle 20 Sozialstunden mit rosa Plüschtier ableisten.

... bevor sie denen die hohle Rübe runtergeschnitten haben. 

Die Idioten aller Altparteien werden, wenn die die Mehrheit haben, begreifen, dass sie nur nützliche Idioten waren und dann überflüssig sind. Die AfD hat immer und immer wieder auf die weltweite barbarische Verfolgung Menschen christlichen Glaubens hingewiesen. Seltsamerweise verhallen aber solche Appelle z.B. besonders bei der CDU/CSU. Die scheinen nicht realisierungen zu wollen, dass es SIE dann erwischt. Bei den Grünen ist es ja ähnlich, die holen mit den Schwulenhassern auch ihre eigenen Henker ins Land. Sind die eigentlich doof, diese unwiderlegbaren Fakten nicht begreifen zu wollen? Was geht bei denen im Kopf vor? Blenden die das aus? Können die das nicht begreifen? So dämlich kann man doch eigentlich gar nicht sein.

Was für eine schwachsinnige Anschauung. Alle Mohammedaner zeigen starke Sympathien für islamische Ideologien. In welcher Welt leben diese Leute von MOTRA-Monitor? Den Mohammedanern ist diese Ideologie genau so mit der Muttermilch eingetrichtert worden, wie den Christen oder Buddhisten und Hinduisten.

Die militärischen Erfolge Israels und den USA gegen die Hamas, Hisbollah und den Iran scheuchen die linksextremen Antisemiten und Rassisten offenbar in ganz Europa auf. Überall kommen sie aktuell aus ihren Löchern gekrochen und verbreiten Hass und Unfrieden. Denen muss man weiterhin stark und entschlossen entgegentreten, und wo möglich, sie konsequent und zügig aus Europa ausweisen.

Ronald Schroeder

15.03.2026 | 09:42

Das sind bestimmt Dieselben, die seit 2015 jubilieren, wie Millionen Fachkräfte die deutsche Wirtschaft retten und durch ihre Beiträge das Rentensystem stabilisieren. 

Jetzt nach Millionen an syrischen, afghanischen, somalischen und ukrainischen Fachkräften, die unser Land fluteten, bricht das Rentensystem zusammen und sollen deutsche Rentner länger arbeiten, damit die immer weiter (z.B. die mit Steuergeldern und Sonderflügen ins Land geschleppten Afghanen) hereinflutenden Flüchtlinge auskömmlich versorgt werden. 

Arbeiten ist häufig nicht so ihr Ding, weshalb sogar in Asylheimen Deutsche zum Putzen anrücken müssen, weil unsere Fachkräfte lieber in Einkaufszentren herumlungern. Die Grünen (aber kaum weniger die SPD) sind deren Klientel-Partei. Wie sagte doch Frau Göring-Eckardt so wunderbar multikulturell und sozial (und leistungsfeindlich): Deutschland sei ein offenes Land und brauche nicht nur Fachkräfte, sondern auch Menschen, "die in unseren Sozialsystemen zuhause sind und sich auch zuhause fühlen können".

Dass es so kommt, war absehbar! Seit 2015 regiert eine ideologisch gesteuerte Inkompetenz und Kurzsichtigkeit, sodass einem übel wird, wenn man daran denkt, was dabei herauskommen wird!

Ekkehardt Fritz Beyer

15.03.2026 | 13:00

... „Fast die Hälfte aller Muslime unter 40 in Deutschland zeigt laut neuer MOTRA-Studie Islamismus affine Einstellungen. Das ist ein dramatischer Anstieg seit 2023“ ...

Ja mei - selbst eine „BKA-Studie zum Islamismus stellt fest: „Verbieten reicht nicht“! https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-03/bka-studie-islamismus-muslime-jugendliche-islam-glaube

Auch – weil Israel (und längst scheinbar sogar die USA) auch während des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs auf den Iran unter deutscher Staatsräson steht?  

Klar: „Israel bestätigt kritische Treffer, weil Raketenabwehr leer + Meuterei auf Flugzeugträger?“! https://www.youtube.com/watch?v=2Pa0cJFsVi4&nbsp;

Und: „Trump verliert die Kontrolle, während Iran die Angriffe auf US-Stützpunkte ausweitet“!!! https://www.youtube.com/watch?v=A5_G2yNsGJM

Die Folge aus auch meiner Sicht: „Nukleare Bedrohung über uns! – Der Nahe Osten am Abgrund“! https://www.youtube.com/watch?v=xxd8Bl13xhE

Was scheinbar auch ein Grund dafür ist, dass Trump Putin um Ausweg aus dem Iran-Krieg "bittet" https://www.youtube.com/watch?v=tAgW95GMv8g, China um Hilfe von China beim Geleitschutz "bettelt" und sich scheinbar dafür von den Mullahs verspotten lässt!!! 

https://www.youtube.com/watch?v=oCVkt4E-nLo

Die Mullahs brauchen die Bombe vielleicht gar nicht mehr.

https://www.wiwo.de/politik/ausland/iran-krieg-die-mullahs-brauchen-die-bombe-vielleicht-nicht-mehr/100207989.html

Der Iran hat mit minimalem Aufwand innerhalb einer Woche einen historischen Energieschock erzeugt. Trumps „TACO in Teheran“ könnte nicht mehr der alte Hebel sein.

Ein Kommentar.

KOMMENTAR von Horst von Buttlar
 

by the way:

Was versteht man unter Trumps TACO in Teheran? (Goolgle KI)

Unter Trumps TACO (auch bekannt als TACO-Trade) versteht man an den Finanzmärkten die Erwartung, dass US-Präsident Donald Trump bei eskalierenden Konflikten oder angedrohten Maßnahmen letztlich doch zurückweicht, um die Wirtschaft und die Börsenkurse nicht zu gefährden. 

YouTube +1

Das Akronym steht für:
Trump Always Chickens Out (auf Deutsch etwa: „Trump kneift immer“). 

Middle East Eye

Kontext im aktuellen Iran-Konflikt (März 2026)

In Bezug auf die aktuelle Lage in Teheran und den laufenden militärischen Konflikt mit dem Iran wird der Begriff wie folgt verwendet: 

Wikipedia

Markterwartung: Investoren setzen darauf, dass Trump trotz seiner „Whatever it takes“-Rhetorik und der erfolgten Luftschläge einen schnellen, gesichtswahrenden Ausweg sucht, um einen langwierigen Bodenkrieg und eine globale Ölkrise zu verhindern.

Wiederkehr des Musters: Nachdem der „TACO-Trade“ bereits 2025 bei Handelsstreitigkeiten (z. B. Zollandrohungen) beobachtet wurde, wird er nun auf die Iran-Strategie übertragen.

Geheimverhandlungen: Es gibt Berichte über angebliche Nebenabsprachen (Side Deals), durch die Trump versuchen könnte, den Konflikt ohne weitere Eskalation zu beenden, was Kritiker als Bestätigung des TACO-Musters sehen. 

Handelsblatt +6

Zusammenfassend beschreibt „TACO“ im Kontext von Teheran die Skepsis gegenüber Trumps Entschlossenheit und die Wette der Börse darauf, dass er vor den letzten, schmerzhaftesten Konsequenzen eines Krieges zurückschrecken wird. 

KI-Antworten können Fehler enthalten. Weitere Informationen

 

Kurzum:

Ganz der Opa: https://www.mopo.de/hamburg/historisch/trumps-opa-der-bordellbesitzer-ruecksichtslos-und-gierig-wie-der-enkel/

Donald Trumps Opa, der Bordellbesitzer: Rücksichtslos und gierig wie der Enkel

..."Die Familie Trump - sie wird regelrecht abgeschoben in die Vereinigten Staaten."

 

Das Akronym steht für:
Trump Always Chickens Out (auf Deutsch etwa: „Trump kneift immer“). 

 

...ich bin dann mal ne Runde golfen - mein geiler Kriegsminister macht das wohl schon richtig...

Weil in Berlin muslimische Kriminelle regelmässig Juden und Nichtmuslime   zusammenschlagen, berauben, oder anspucken, soll es jetzt einen Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit geben...

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