Die Linke hat mehrere Wandlungen hinter sich. Anfangs war sie die Nachfolge-Partei der SED mit sehr vielen DDR-Nostalgikern. Nach der Abspaltung des linken Flügels von der SPD unter Oskar Lafontaine und der Vereinigung mit der Linkspartei zur Partei »Die Linke« wurde die Partei zunehmend zu einer Partei der Sozial-Themen, die die SPD und Grünen vernachlässigen.
Doch in den letzten Jahren hat die Partei eine ähnliche Kursrichtung eingeschlagen wie die Grünen. Die Partei ist zu einer Art linksextremer Grünen-Partei geworden mit einem starken Woke-Einschlag.
Die sogenannten Alt-Linken, die sich primär um soziale Probleme, Arbeitslosigkeit und Armut kümmern, mit den Gewerkschaften und Sozialverbänden kooperieren, können mit den woken Neu-Linken nichts anfangen. Die Neu-Linken unterstützen lieber Regenbogen-Ideologie und Klima-Kleber oder Flüchtligshelfer. Das zeigt auch die prominente Neuaufnahme von Carola Rackete.
Sahra Wagenknecht ist dagegen zusammen mit Oskar Lafontaine immer mehr auf die Seite der normalen Bürger gerückt.
Nun kommt die Spaltung. Und ein großer Teil der Alt-Linken scheint bereit zu sein, sich der neuen Bewegung von Wagenknecht anzuschließen.
Dazu gehört auch der bayerische Sozial-Politiker Klaus Ernst. Gegenüber dem Bayerischen Rundfunk sagte er: »Es gibt Leute in der Partei, deren Kontakt zur Arbeit sich darauf beschränkt, dass sie mal als Schüler oder Student ein Regal bei Aldi eingeräumt haben« [siehe Bericht »n-tv«].
Er beschimpft die junge Woke-Gruppe der Linken als »große Truppe politikunfähiger Clowns«.
Ernst erklärte, dass er sich der Bewegung von Sahra Wagenknecht anschließen wolle, um sich um die sozialen Probleme der Bürger zu kümmern anstatt um Woke-Themen.


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