Trump-Vorstoß lässt Ukraine-Krieg-Hardliner im Regen stehen

Strack-Zimmermann empfindet Trump-Putin-Verhandlungen als Demütigung Europas

Viele Hardliner in Fragen der militärischen Unterstützung der Ukraine fühlen, als ob ihnen der Boden unter den Füßen weggezogen wird, weil Donald Trump und Wladimir Putin mit ihren Gesprächen begonnen haben.

Wie »n-tv« berichtet, scheint die Annäherung von Trump und Putin für die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die stets für einen harten Kurs gegen Putin geworben hatte, ein schwerer Schlag zu sein.

Der diplomatische Vorstoß von Donald Trump sei eine »Demütigung Europas mit Ansage«, findet sie. Warum? Weil »die Ukraine darüber nicht informiert wurde und ebenso nicht Europa. Offensichtlich möchte er über die Ukraine ohne deren Anwesenheit und ohne die Anwesenheit der Europäer verhandeln.«

Tatsächlich hat Trump sehr wohl auch mit Selenski telefoniert. Aber die wichtige diplomatische Verbindung zur Lösung des Konfliktes ist jene zwischen dem Weißen Haus in Washington und dem Kreml in Moskau – wie schon immer seit den Zeiten des Kalten Krieges, ob Strack-Zimmermann das gefällt oder nicht.

Strack-Zimmermann ist enttäuscht, dass die Ampel-Regierung die Zeitenwende nicht umgesetzt habe.

Nun ist es zu spät. Europa spielt wohl eine geringere Rolle, als Strack Zimmermann es sich vorgestellt hat.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.