Selenskij hat keine Glaubwürdigkeit mehr

Steve Bannon_ USA sollten keinen Deal mit Selenskij machen

Steve Bannon erklärte, Selenskij sei nicht glaubwürdig. Viele Milliarden US-Dollar an Hilfe für die Ukraine seien verschwunden. Die USA seien von den Mineralien der Ukraine nicht abhängig. Und die Ankündigungen Frankreichs und Großbritanniens, Militär in der Ukraine zu stationieren, sei ebenfalls unglaubwürdig, da die europäischen Staaten unter der enormen Schuldenlast leiden.

[Siehe Interview von Sky News mit Steve Bannon auf YouTube HIER]

In einem Interview mit »Sky News« geht der ehemalige Berater des US-Präsidenten Donald J. Trump und Chef der Sendung »War Room« scharf ins Gericht mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskij.

Er habe es sich im Weißen Haus mit der US-Regierung verdorben. Er habe seine Chance gehabt. Das müsse nun reichen. Selenskij sei nicht vertrauenswürdig. Die USA hätten 250 Milliarden Dollar an die Ukraine gegeben, aber Selenskij könne nur den Verbleib von 88 Milliarden nachweisen. Es müsse eine penible Untersuchung geben, wo all das restliche Geld geblieben sei.

Steve Bannon empfiehlt der US-Regierung, keinen Mineral-Deal mit Selenskij einzugehen. Denn Selenskij wird darauf drängen, Sicherheitsgarantien gegen Russland zu bekommen. Und die USA müssten dann Truppen stellen. Das sollten die USA tunlichst unterlassen. Die amerikanische Bevölkerung sei mehrheitlich eindeutig gegen Stationierungen von US-Truppen in der Ukraine.

Außerdem sei es ein Irrglaube zu denken, die USA seien von den Mineralien oder den seltenen Erden in der Ukraine abhängig. Das stimme nicht.

Bannon kritisiert die Regierungen von Frankreich (Macron) und Großbritannien (Starmer) für ihre Ankündigungen, Truppen in der Ukraine stationieren zu wollen. Das sei alles nicht glaubwürdig.

Das können Frankreich und Großbritannien sich schon allein finanziell gar nicht leisten. Die Aktien- und Anleihen-Märkte setzen den europäischen Staaten schwer zu. Die Regierungen und Frankreich und Großbritannien haben mit den enormen Kosten für das Gesundheitswesen, dem Rentensystem und den enormen Staatsausgaben zu kämpfen. Die Schulden Frankreichs, Großbritanniens und Deutschlands werden die Länder eher in die Armut stützen und die Regierungen hinwegfegen, als dass sie sich das militärische Großmacht-Gehabe leisten könnten.

Außerdem sollten die Europäer sich von der Angst frei machen, dass Russland in die EU einmarschieren würde. Das würde nicht passieren.

Die Russen hätten in den letzten zwei Jahren es nicht einmal geschafft, Kiew zu erobern. Wie sollten die Russen es im gegenwärtigen Zustand schaffen, Polen zu durchqueren und Deutschland zu erobern? Das seien alles nur Phantasievorstellungen.

Sven von Storch

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